Handball Champions League: Wer rasiert in der Gruppenphase?
Es ist wieder diese Zeit im Jahr, in der man sich am Mittwoch- oder Donnerstagabend fragt, ob die Fernbedienung kaputt ist, weil man vor Spannung nicht umschalten kann. Die EHF Champions League Saison 2025/26 hat uns bereits in den ersten Wochen gezeigt, dass Namen auf dem Papier absolut gar nichts wert sind. Wer dachte, die großen Klubs marschieren einfach so durch, hat die Rechnung ohne die Underdogs und die knallharte Belastung der Profis gemacht.
Ehrlich gesagt, die aktuelle Gruppenphase fühlt sich wie ein einziger Sprint an, obwohl es eigentlich ein Marathon ist. In Gruppe A und Gruppe B kämpfen die Teams um jeden Zentimeter Boden. Und das Beste daran? Die Bundesliga-Teams sind mittendrin im Geschehen. Ob der SC Magdeburg oder die Füchse Berlin – der Druck ist riesig. Aber genau das wollen wir doch sehen, oder? Knackige Duelle, Harz an den Händen und Tore am Fließband.
Wenn man sich die Tabelle anschaut, sieht man schnell, wer seine Hausaufgaben gemacht hat. Aber Vorsicht: Ein kleiner Durchhänger, zwei Verletzungen bei den Leistungsträgern, und schon rutscht man in der Tabelle ab wie auf einer Bananenschale.
Die aktuelle Situation in Gruppe A
In der Gruppe A geht es aktuell richtig zur Sache. Es ist fast schon unheimlich, wie eng die Teams beieinander liegen. Man hat das Gefühl, dass jeder jeden schlagen kann. Hier wird nicht lange gefackelt, hier wird Handball gearbeitet. Teams wie Telekom Veszprém oder Paris Saint-Germain zeigen zwar ihre individuelle Klasse, aber die mannschaftliche Geschlossenheit bei Klubs wie dem SC Magdeburg ist oft der entscheidende Faktor.
Wisst ihr, was mich an dieser Gruppe besonders fasziniert? Es ist die Konstanz. Oder eher das Fehlen derselben. An einem Spieltag sieht eine Mannschaft aus wie der kommende Champion, und eine Woche später kriegen sie in einer hitzigen Halle im Osten Europas kein Bein auf den Boden. Das macht die Tabelle so extrem dynamisch.
Hier mal ein kleiner Überblick, wie die Punkteverteilung (symbolisch für den aktuellen Trend) aussieht:
| Platz | Team | Spiele | Tordifferenz | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Telekom Veszprém HC | 8 | +24 | 14:2 |
| 2 | SC Magdeburg | 8 | +18 | 12:4 |
| 3 | Paris Saint-Germain | 8 | +10 | 10:6 |
| 4 | Industria Kielce | 8 | +2 | 8:8 |
| 5 | Dinamo Bucuresti | 8 | -5 | 7:9 |
Man sieht sofort: Veszprém hat momentan einen Lauf. Aber der SCM lässt nicht locker. Es ist ein echtes Hauen und Stechen um die ersten zwei Plätze, die ja bekanntlich den direkten Einzug ins Viertelfinale bedeuten. Wer will schon den Umweg über die Play-offs gehen? Das kostet nur unnötig Körner.
Gruppe B: Die Todesgruppe oder nur Business as usual?
In Gruppe B geht es oft noch ein Stückchen wilder zu. Wenn man sich die Besetzung anschaut, könnte man meinen, das ist schon das Final Four in Köln. Barça, SC Pick Szeged, HBC Nantes und natürlich die Füchse Berlin. Das ist Weltklasse pur. Barcelona spielt oft wie von einem anderen Stern, aber auch die Katalanen sind nicht unbesiegbar.
Besonders die Heimstärke einiger Teams ist in dieser Gruppe der Wahnsinn. In Szeged oder Nantes brennt die Hütte, da hängen die Trauben für die Gäste extrem hoch. Und die Füchse? Die schlagen sich beachtlich. Es ist schön zu sehen, dass der Berliner Weg mit einer Mischung aus erfahrenen Recken und jungen Wilden auch auf internationalem Parkett funktioniert.
Was braucht ein Team, um in Gruppe B zu überleben?
- Einen Torhüter, der über 35% der Bälle hält.
- Eine Abwehr, die Beton anrührt und keine Angst vor blauen Flecken hat.
- Einen Shooter, der auch aus 10 Metern einfach mal die Fackel auspackt.
Warum die Tabelle im Handball manchmal lügt
Klingt komisch, ist aber so. Die Tabelle gibt zwar den Punktestand wieder, aber nicht unbedingt die Formkurve. In der Champions League gibt es diese Phasen nach den Nationalmannschaftspausen. Da kommen die Spieler völlig platt zurück, und plötzlich verliert ein Top-Favorit gegen ein Team aus dem Tabellenkeller.
Deshalb sollte man die Tabelle immer mit ein bisschen Skepsis betrachten. Wer jetzt oben steht, kann im Februar, wenn die entscheidenden Spiele anstehen, schon ganz woanders sein. Die Kaderbreite ist hier das A und O. Wer kann es sich leisten, seinen Star-Regisseur mal 20 Minuten auf die Bank zu setzen, ohne dass das Spielsystem komplett in sich zusammenbricht?
Hier ist eine Übersicht der Top-Torschützen, die momentan die Hallen in Europa kurz und klein schießen:
| Spieler | Verein | Tore gesamt | 7-Meter Tore |
|---|---|---|---|
| Emil Madsen | THW Kiel (EL) / Fokus CL | 58 | 12 |
| Dika Mem | Barça | 54 | 0 |
| Kamil Syprzak | PSG | 52 | 22 |
| Nedim Remili | Veszprém | 49 | 1 |
Schon krass, wie unterschiedlich die Typen sind. Da hast du den wuchtigen Kreisläufer wie Syprzak, der fast alles vom Punkt macht, und dann Dika Mem, der gefühlt aus dem Stand über den Block springt und das Ding in den Winkel zimmert. Das ist es, was wir an der Champions League lieben.
Der Modus: Ein kleiner Reminder für zwischendurch
Manchmal vergisst man bei dem ganzen Spektakel, wie der Modus eigentlich funktioniert. Es ist ja nicht so, dass nach der Gruppenphase einfach Schluss ist. Das Ganze ist ein cleveres System, um die Spannung hochzuhalten.
Der Weg zum Final Four:
- Gruppenphase: Die Top 2 aus jeder Gruppe überspringen das Achtelfinale. Jackpot!
- Play-offs (Achtelfinale): Die Plätze 3 bis 6 spielen über Kreuz die restlichen Viertelfinalisten aus.
- Viertelfinale: Wer hier gewinnt, bucht das Ticket für Köln.
- Final Four: Das Mekka des Handballs. Zwei Tage, vier Spiele, ein Sieger.
Eigentlich ganz simpel, oder? Aber dieser Weg ist mit Schweiß und Tränen gepflastert. Besonders die Teams auf den Plätzen 5 und 6 müssen hoffen, dass sie im Achtelfinale nicht direkt einen dicken Brocken erwischen. Aber hey, in der Champions League gibt es sowieso keine leichten Gegner mehr.
Füchse Berlin und SC Magdeburg: Die deutschen Hoffnungen
Reden wir Tacheles. Wir Deutschen wollen natürlich sehen, dass unsere Teams weit kommen. Der SC Magdeburg hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie zur absoluten Weltspitze gehören. Ihr Tempospiel ist legendär. Bennett Wiegert hat da eine Maschine geformt, die fast blind funktioniert. Aber man merkt auch: Die Konkurrenz hat sich darauf eingestellt. Es wird schwieriger, die Gegner zu überrennen.
Die Füchse Berlin hingegen bringen diesen jugendlichen Elan mit. Mathias Gidsel ist momentan vielleicht der beste Handballer des Planeten. Was der Typ auf die Platte zaubert, ist nicht mehr normal. Er macht Dinge, die physikalisch eigentlich unmöglich wirken. Wenn er fit bleibt, ist für Berlin alles drin. Aber Champions League ist eben kein Wunschkonzert. Da musst du auch in einer kalten Halle in Dänemark oder Polen bestehen.
Worauf kommt es jetzt an?
Die nächsten Wochen werden entscheiden, wer sich eine gute Ausgangsposition für die K.o.-Phase sichert. Es geht um Belastungssteuerung. Die Trainer müssen jonglieren wie im Zirkus. Wann gebe ich meinem Spielmacher eine Pause? Wann riskiere ich es, den zweiten Torhüter länger drin zu lassen?
Ein paar Dinge, die den Unterschied machen werden:
- Die Chancenverwertung: In engen Spielen darfst du keine freien Bälle liegen lassen.
- Das Rückzugsverhalten: Gegen Teams wie Barça oder Magdeburg wirst du bei jedem Fehler sofort mit einem Gegenstoß bestraft.
- Die Nerven: Wenn es in der 58. Minute Unentschieden steht, brauchst du Spieler, die keine zittrigen Hände bekommen.
Ehrlich gesagt, ich freue mich riesig auf die Rückrunde der Gruppenphase. Da wird taktiert, gekämpft und manchmal auch ein bisschen provoziert. Gehört dazu. Ohne Emotionen wäre Handball nur Sportlehrerdasein in kurz und knackig. Und wer will das schon?
Die Favoritenrolle: Wer holt das Ding?
Wenn man mich heute fragen würde, wer am Ende in Köln den Pokal hochhält, würde ich wahrscheinlich „Barça“ sagen. Die haben einfach diese Sieger-DNA im Blut. Aber Veszprém ist dieses Jahr auch extrem hungrig. Die warten schon ewig auf diesen Titel und haben massiv investiert.
Und die deutschen Teams? Magdeburg hat das Zeug dazu, jeden zu schlagen. Wenn sie ihren Rhythmus finden und die Abwehr stabil steht, sind sie ein Albtraum für jeden Gegner. Berlin ist die Wundertüte. Wenn Gidsel und Co. einen Lauf bekommen, können sie durch das Turnier pflügen wie ein heißes Messer durch Butter. Aber man darf auch Kielce nicht abschreiben. Talant Dujshebaev findet immer einen Weg, seine Jungs heiß zu machen, egal wie viele finanzielle Sorgen der Verein vielleicht hat.
Es bleibt also extrem spannend. Die Tabelle wird sich noch mehrmals drehen. Und genau deshalb lieben wir diesen Sport. Es ist unberechenbar, laut und manchmal einfach nur verrückt.
Wann ist das nächste Spiel der Füchse Berlin?
Die Füchse spielen meistens mittwochs oder donnerstags. Schau am besten kurz in den Spielplan der EHF, da die Zeiten wegen der TV-Übertragungen oft kurzfristig angepasst werden.
Wo kann ich die Champions League im Stream schauen?
In Deutschland hat DAZN meistens die Rechte für die Top-Spiele. Manche Partien laufen aber auch auf anderen Plattformen oder direkt bei EHFTV, wenn man im Ausland ist oder ein VPN nutzt.
Wer sind die Favoriten auf den Titel 2026?
Ganz klar Barcelona, Telekom Veszprém und der SC Magdeburg. Auch mit den Füchsen Berlin ist zu rechnen, wenn sie einen guten Lauf haben.
Was passiert, wenn man in der Gruppenphase Erster wird?
Dann gewinnt man wertvolle Zeit! Man überspringt das Achtelfinale und zieht direkt ins Viertelfinale ein. Das spart zwei extrem harte Spiele.
Wie viele Teams kommen weiter?
Die besten sechs Mannschaften aus jeder der zwei Achtergruppen erreichen die K.o.-Runde. Die letzten zwei fliegen leider raus.
Gibt es dieses Jahr wieder das Final Four in Köln?
Logisch! Die LANXESS arena in Köln ist fest für das Finalwochenende eingeplant. Die Stimmung dort ist legendär und jeder Spieler will einmal dort dabei sein.
Warum ist Mathias Gidsel so wichtig für Berlin?
Weil er das Spiel liest wie kein anderer. Er ist torgefährlich, findet aber auch immer den freien Mitspieler. Ein echter Unterschiedsspieler eben.
Fazit zur aktuellen Champions League Saison
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Handball Champions League 2025/26 ist bisher ein echtes Brett. Die Gruppenphasen sind ausgeglichener denn je, und die Tabelle ist ein ständiges Auf und Ab. Für uns Fans ist das natürlich perfekt. Wir bekommen Weltklasse-Handball am laufenden Band geboten.
Ob am Ende wieder ein deutsches Team ganz oben steht oder ob die internationale Konkurrenz aus Spanien oder Ungarn zuschlägt, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Es wird noch jede Menge Drama, Schweiß und geniale Tore geben. Also, Trikot an, Kaltgetränk bereitstellen und genießen. Die Reise nach Köln hat gerade erst richtig Fahrt aufgenommen! Und wer weiß, vielleicht erleben wir ja wieder ein Wunder wie in den vergangenen Jahren. Handball schreibt eben die besten Geschichten, und die Champions League ist das dickste Buch davon. Viel Spaß beim Mitfiebern!„`







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